Workshop mit Ella Lassner von HateAid
Diskursgewitter meets OFF
16. Juni, für Teilnehmende des Workshops kostenlose Führung 16 Uhr
Workshop 17 bis 19 Uhr im Core
Anmeldung unter cmc.sekretariat@uol.de
Digitale Gewalt ist längst Teil unserer gesellschaftlichen Realität. HateAid setzt sich für Menschenrechte im digitalen Raum ein und unterstützt Menschen, die online angegriffen werden.
Im Workshop mit Ella Lassner von HateAid werden anhand konkreter Beispiele aus der Beratungspraxis Formen und Ursachen digitaler Gewalt beleuchtet. Gemeinsam werden Strategien entwickelt, um digitale Angriffe zu erkennen, sich zu schützen und im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben.
Die Veranstaltung ist Teil der Diskursreihe Diskursgewitter des Staatstheaters und findet begleitend zur Ausstellung Poems of Unrest statt. Die internationale Gruppenausstellung geht auf die fünfte Ausgabe der OFF-Biennale Budapest zurück und setzt sich mit Fragen von Sicherheit, Fürsorge und Zusammenhalt in Zeiten gesellschaftlicher Unsicherheit auseinander. Aus feministischer Perspektive beleuchten die künstlerischen Arbeiten Themen wie patriarchale Unterdrückung, systemische Ungleichheit, häusliche Gewalt, körperliche Selbstbestimmung und Widerstand.
Auch wenn die Ausstellung digitale Gewalt nicht unmittelbar thematisiert, knüpft der Workshop an zentrale Fragestellungen von Poems of Unrest an: Wie reagieren Menschen auf Unsicherheit? Welche Formen von Solidarität und gegenseitiger Unterstützung entstehen in Krisensituationen? Und wie können Empowerment und kollektives Handeln dazu beitragen, Sicherheit neu zu denken? In diesem Sinne lässt sich die Arbeit von HateAid als eine zeitgenössische Praxis verstehen, die Betroffene stärkt und solidarische Antworten auf Gewalt im digitalen Raum entwickelt.
Start im Haus für Medienkunst um 16 Uhr mit einer Führung durch die Ausstellung. Der Workshop mit HateAid startet um 17 Uhr im Core.
Digitale Gewalt kann jede und jeden treffen! HateAid setzt sich für Menschenrechte im digitalen Raum ein und unterstützt Menschen, die dort angegriffen werden. Mit Beispielen aus unserer Beratung zeigen wir, was digitale Gewalt ist und wo sie herkommt. Gemeinsam erarbeiten wir, wie man sich davor schützen kann und geben Tipps, wie man sich im Akutfall verhalten kann.
In Kooperation mit dem Oldenburgischen Staatstheater, dem Institut für Ev. Theologie und Religionspädagogik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der Kooperationsstelle Kirche und Gesellschaft Ev.-Luth. Kirche Oldenburg.