Edith Ruß war Schriftleiterin im Nationalsozialismus. Was genau das bedeutet, ist trotz langer Debatte um den Namen des (ehemaligen) Edith-Russ-Hauses nicht allen bekannt. Der Vortrag startet deshalb mit einem kurzen Überblick zur Presse im Nationalsozialismus, bevor Ruß’ Biografie und das wissenschaftliche Gutachten zu ihr kritisch beleuchtet werden. Dabei kommt besonders Ruß selbst, in Form ihrer Artikel, zu Wort. Anschließend wird die Debatte um die Namensänderung nachgezeichnet und abschließend steht die Frage, wie es heute um die Erinnerungskultur in Oldenburg steht.
Aljoscha Hoepfner ist freier Journalist aus Oldenburg. Er schreibt regelmäßig für die taz und gelegentlich für Übermedien, Zeit Online, jungle.World und nd. Davor hat er Erfahrung im Radio beim Bürgersender oldenburg eins gesammelt. In seinen Artikeln beschäftigt er sich besonders mit Erinnerungskultur, Polizeigewalt, Rassismus, und allem, was Oldenburg betrifft. Er hat mit seinem Artikel in der taz nord die Diskussion um den Namen des Edith-Russ-Hauses ins Rollen gebracht.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.